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bvse: Altpapierbranche trotzt chinesischem Importverbot und Konjunktureintrübung


Werner Steingaß (Bild: bvse)
21.03.2019 − 

Die Altpapierentsorger in Deutschland sehen sich trotz der Auswirkungen des chinesischen Importverbots sowie der Anzeichen für eine konjunkturelle Eintrübung gut gewappnet. Die deutlich reduzierten Altpapierimporte der Volksrepublik beeinflussten die Märkte zwar nach wie vor, räumte bvse-Vizepräsident Werner Steingaß heute im Rahmen des Internationalen Altpapiertags ein. Dennoch versinke Europa nicht im Altpapier.

Die Branche habe gelernt, mit schwierigen Situationen umzugehen. Daher ist Steingaß sicher, dass die Entsorgungs- und Recyclingbranche in Europa und insbesondere in Deutschland aus der durch die chinesischen Importverbote ausgelösten Krise deutlich gestärkt hervorgehen wird. Auch in der sich abschwächenden Konjunktur sieht der bvse-Fachverbandsvorsitzende keinen Anlass für Pessimismus auf dem deutschen Altpapiermarkt.

Darüber hinaus sprach sich Steingaß für eine stärkere Harmonisierung gesetzlicher Regelungen auf europäischer Ebene aus. Beim Transport von Altpapier bedürfe es dringend harmonisierter Rahmenbedingungen in der EU, so Steingaß in Düsseldorf.

Auf dem deutschen Markt beklagte der Vertreter der mittelständischen Entsorgungswirtschaft unfaire Wettbewerbsbedingungen. Als Beispiel hierfür verwies Steingaß auf die Förderbedingungen zur Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen, welche die kommunale Seite bevorzuge.

Den kompletten Bericht zum bvse-Altpapiertag lesen Sie kommende Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 13/2019.

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