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„Außergewöhnliches und historisches Jahr für Veolia“


Veolia-CEO Antoine Frérot: Hürden für Suez-Übernahme
werden „eine nach der anderen“ gelöst.
25.02.2021 − 

Der französische Umweltkonzern Veolia bescheinigt sich eine starke Widerstands- und Erholungskapazität gegenüber der Coronakrise im Geschäftsjahr 2020. Das Unternehmen konnte zwar den Umsatz- und Ergebniseinbruch als Folge der Krise, der im zweiten Quartal am stärksten ausgeprägt war, nicht vollständig aufholen. Im vierten Quartal habe Veolia aber höhere Zahlen als im Vorjahreszeitraum erzielt. Man sei damit „ideal positioniert für 2021“, so Konzernchef Antoine Frérot bei der Veröffentlichung der Geschäftszahlen am Donnerstag in Paris.

Die Ergebnispräsentation charakterisiert 2020 als „außergewöhnliches und historisches Jahr für Veolia“. Der Konzern erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 26 Mrd €, was einem Rückgang um vier Prozent gegenüber 2019 entspricht. Der Beitrag der weltweiten Entsorgungsaktivitäten lag bei 9,7 Mrd € und damit fünf Prozent unter dem Vorjahreswert von 10,2 Mrd €.

Über die Ergebnisse der einzelnen Geschäftsbereiche veröffentlichte Veolia keine Angaben. Das konzernweite Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bereinigt um außerordentliche Posten lag bei 1,3 Mrd €, 26 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1,7 Mrd €. Der Jahresüberschuss nach Minderheitsanteilen erreichte 89 Mio € und betrug damit rund ein Siebtel des Vorjahreswerts von 625 Mio €.

Veolia mit Blick auf Suez-Übernahme siegesgewiss

Mit Blick auf die angestrebte Übernahme des Konkurrenten Suez zeigt sich Veolia weiterhin siegesgewiss. Die rechtlichen Hürden würden „eine nach der anderen“ gelöst, so Frérot. Auch das wettbewerbsrechtliche Verfahren schreite plangemäß voran, der Konzern stehe in „regelmäßigem konstruktivem Austausch“ mit den europäischen Behörden. „Wir erwarten, dass wir in sieben bis 13 Monaten grünes Licht erhalten werden.“

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