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Eu-Rec muss Filteranlage in Stand setzen


Quelle: Eu-Rec
16.03.2016 − 

Der Kunststoffrecycler Eu-Rec in Trier hat weiter Ärger mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD). Weil es am Wochenende erneut zahlreiche Beschwerden von Anwohnern wegen Geruchsbelästigungen in Trier-Pfalzel gab, hat die Behörde nach eigenen Angaben den Rechtsanwälten der Eu-Rec GmbH am Montag eine Anordnung zukommen lassen. Der Bescheid ordnet die unverzügliche Instandsetzung der Filteranlage an. Anschließend muss die Eu-Rec GmbH die Wiederherstellung der vollen Wirksamkeit der Filteranlage durch Messungen eines Sachverständigen belegen.

Darüber hinaus dürfe die Anlage erneut nur mit vorgewaschenem Material und ohne Nutzung der Folienwaschanlage betrieben werden. Erst wenn der Nachweis erbracht ist, dass die Filteranlage wieder in vollem Umfang wirksam ist, kann der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden, teilte die Behörde mit. Befolgt das Unternehmen die Anordnung nicht, droht ein Zwangsgeld in Höhe von 25.000 €.

Zuvor hatte die Behörde sich einen Eindruck von den in Trier-Pfalzel auftretenden Gerüchen verschafft. Dabei wurde festgestellt, dass in dem Bereich, in dem das Wohngebiet an das Hafengebiet grenzt, deutliche Gerüche wahrzunehmen waren. Die Gerüche konnten eindeutig der Abfallentsorgungsanlage der Eu-Rec GmbH zugeordnet werden. Eine anschließende Überprüfung im Betrieb habe augenscheinliche Mängel an der Filteranlage gezeigt.

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