Zweite Rostfeuerungslinie in Premnitz offiziell eingeweiht

Der Anlagenbetreiber EEW hat heute offiziell die zweite Rostfeuerungslinie seiner Anlage in Premnitz eingeweiht. Die beiden Linien haben zusammen einen Durchsatz von rund 300.000 Tonnen Abfall, mit dem das Unternehmen Prozessdampf für den Industriepark Premnitz, Strom für 23.000 Haushalte sowie Fernwärme für Premnitz und künftig Brandenburg an der Havel erzeugt.

Darüber hinaus hat EEW nach eigenen Angaben einen 50 Jahre alten Turbosatz am Standort ausgetauscht. Die neue Turbine und ein neuer Generator verbessern die Energieeffizienz um 16 Prozent. Die Energieeffizienzmaßnahme hat der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) mit rund vier Mio € gefördert.

„EEW Premnitz steht für Sicherheit bei der Abfallentsorgung und bei der Versorgung mit Energie“, sagte EEW-Chef Bernard M. Kemper. Die Energie nicht recycelbarer Abfälle zu nutzen und aus den Restoffen des Verwertungsprozesses Recyclingrohstoffe für den Wirtschaftskreislauf zurückzugewinnen, sei die nachhaltigste Form des Umgangs mit der Ressource Abfall. Und es sei energiepolitisch geboten, diese Ressource zu nutzen. „Mit jeder Kilowattstunde Energie aus Abfall senken wir unsere Importabhängigkeit von ausländischen Energieträgern“, so Kemper weiter.

Mit der neuen Rostfeuerungslinie hat EEW die Zirkulierende Wirbelschichtfeuerungsanlage (ZWSF) am Standort ersetzt. Die Verbrennungskapazität am Standort ist durch die Ersatzinvestition um 30.000 Tonnen leicht gestiegen.

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