Zentek und Teufelberger recyceln Umreifungsbänder

Das deutsche Entsorgungsunternehmen Zentek und der österreichische Verpackungsbandhersteller Teufelberger intensivieren ihre Zusammenarbeit im Kunststoffrecycling und etablieren einen geschlossenen Stoffkreislauf für gebrauchte Umreifungsbänder aus Polypropylen (PP) und PET. Ziel der Kooperation ist es, den Recyclinganteil in der Produktion deutlich zu erhöhen und bislang ungenutzte Kunststoffabfälle als hochwertigen Sekundärrohstoff in den Produktionsprozess zurückzuführen, berichten die beiden Unternehmen.

Kernstück des Projekts ist ein gemeinsames Rücknahmesystem, in dem gebrauchte Umreifungsbänder von Entsorgungspartnern gesammelt, zu Ballen verdichtet und an Teufelberger übergeben werden. Dort erfolgt die qualitätsgesicherte Aufbereitung zu Mahlgut, das wiederum als Rohstoff für die Herstellung neuer Umreifungsbänder dient.

Die Initiative vereint die Programme „Clozed Loop“ von Zentek und „Better Collect“ von Teufelberger. Beide Unternehmen verfolgen damit das Ziel, einen funktionierenden Materialkreislauf im Bereich der Verpackungslogistik aufzubauen und die Abhängigkeit von Primärkunststoffen zu reduzieren. Laut Unternehmensangaben konnten bereits mehrere hundert Tonnen Umreifungsmaterial werkstofflich verwertet werden. Aus 1.000 Kilogramm gepresstem Material entstehen dabei rund 920 Kilogramm Sekundärrohstoff.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, gebrauchte Materialien sinnvoll weiterzuverwenden und den Recyclinganteil in der Produktion konsequent zu steigern. Beide Schritte, die Sammlung und die Verarbeitung, sind gleichermaßen für den Erfolg verantwortlich“, betonen Vertreter beider Unternehmen.        

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