Wiese will im Chemiepark Zeitz Klärschlamm verbrennen

Die Wiese Umwelt Service GmbH will im Chemiepark Zeitz in Sachsen-Anhalt eine Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage errichten. Man habe Mitte März die Antragsunterlagen für das Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz bei den zuständigen Behörden eingereicht, gab das Unternehmen bekannt. 2023/2024 will Wiese mit dem Bau beginnen, spätestens 2025 soll die Anlage in Betrieb gehen.

Die Anlage soll aus zwei vollständig redundanten Linien mit einer Kapazität von jährlich jeweils 50.000 Tonnen Klärschlamm-Originalsubstanz (OS) bestehen. Dabei wird die Abwärme aus der Verbrennung für die Trocknung der Klärschlämme genutzt. Der Klärschlamm werde mit einer Kombination von Bandtrocknung und Rostfeuerung thermisch verwertet. Die verwendete Rostfeuerung ist Wiese zufolge eine speziell auf den Materialstrom Klärschlamm angepasste und vor allem auf das Ziel der nachhaltigen Zerstörung beziehungsweise Isolierung von Schadstoffkomponenten ausgerichtete Verbrennungsart....

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