Wieland-Gruppe will bis 2030 Rezyklatanteil in Produkten auf über 90 Prozent steigern

Eigene Berechnungsmethode soll als neuer Standard etabliert werden

Die Ulmer Wieland-Gruppe will den Rezyklatanteil für die Herstellung von Halbfabrikaten aus Kupfer und Kupferlegierungen sowie von Komponenten und Systemlösungen bis 2030 auf über 90 Prozent erhöhen. In seinem Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2022/23 gibt das Unternehmen an, dass der aktuelle Rezyklatanteil bei 76,8 Prozent und damit 1,6 Prozent höher als im Berichtszeitraum 2021/22 liege. Um das Ziel von über 90 Prozent zu erreichen, sollen Materialien mit hohem Rezyklatanteil sowie Kupferschrotte eingesetzt werden.

Neben Kupfer verarbeitet Wieland nach eigenen Angaben auch Aluminium, Titan, Zink und weitere Metalle. Diese würden angesichts der fortschreitenden weltweiten Digitalisierung und der Fokussierung auf den Klimaschutz zunehmend nachgefragt. Insbesondere der Bedarf an Kupfer steige. Um die Auswirkungen der Gewinnung von Neumetallen auf Umwelt und Menschen zu vermindern, fokussiert sich das Unternehmen auf vermehrte Recyclingaktivitäten und das Schließen von Stoffkreisläufen. „Wir sehen in der Kreislaufwirtschaft einen globalen Wachstumstreiber“, heißt es im Nachhaltigkeitsbericht.

Weitere Einzelheiten zum Wieland-Nachhaltigkeitsbericht finden Sie hier......

Weiterlesen mit

Sie können diesen Artikel nur mit einem gültigen Abonnement und erfolgter Anmeldung nutzen. Registrierte Abonnenten können nach Eingabe Ihre E-Mail Adresse und Passworts auf alle Artikel zugreifen.
- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -