Von Autoreifen bis Elektroschrott: Müll schädigt Hessens Wälder

Illegale Müllentsorgung bleibt ein Problem in Hessens Wäldern. Obwohl durch die Waldschäden der letzten Jahre das Bewusstsein vieler Menschen für den Wald gewachsen sei, lasse sich leider kein Rückgang bei der Müllablagerung im Wald feststellen, erklärte ein Sprecher des Landesbetriebs Hessen Forst auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Und das trotz hoher Bußgelder von bis zu 50.000 €. „In schweren Fällen wird es sogar als Straftat bewertet“, erklärte der Sprecher.

Entsorgt würden alle möglichen Dinge – von Bauschutt über Haushalts- und Gartenabfälle bis hin zu Elektrogeräten und Altkleidern. Aber auch alte Batterien, Farben und Lacke sowie in letzter Zeit häufiger auch Altreifen landen im Wald – teils auch in großen Mengen.

Der Müll schade den Wäldern auf vielfältige Weise, berichtet der Sprecher von Hessen Forst. So würden beispielsweise Schadstoffe wie Schwermetalle oder Mikroplastik in das Wald-Ökosystem gelangen. Von den Abfällen könnten außerdem auch unmittelbare Gefahren ausgehen: Wildtiere könnten sich darin verfangen, sich verletzen oder sogar qualvoll verenden. Nicht zuletzt verschandele der Müll außerdem auch das Waldbild. (dpa)

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