Kompostierbare SUV machen auf Versiegelung aufmerksam

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Mit SUVs aus Wolle, Holz, Erde und Lehm will ein Kunstprojekt in München auf die Folgen der Flächenversiegelung aufmerksam machen. „München ist die am stärksten versiegelte Stadt Deutschlands, was nicht zuletzt an den vielen Autos liegt“, erläuterte die Landeshauptstadt.

Die aus einem kompostierbaren Verbundstoff hergestellten Installationen der Berliner Künstlerin Folke Köbberling sollen an drei hoch frequentierten Orten platziert werden, wo sie sich nach und nach zersetzen. Die Überreste werden nach einem Jahr in einer Performance, die an Fronleichnamsprozessionen angelehnt ist, zu einer entsiegelten Fläche gebracht. „Das steht symbolisch für die pseudoreligiöse Verehrung des Autos und bricht sie ironisch“, hieß es in der Ankündigung.

Auf dem Instagram Account der Künstlerin gibt es umfassendes Fotomaterial zu dem Projekt. (dpa/eigener Bericht)         

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