Verbund kompostierbare Produkte neu aufgestellt

Den Einsatz von biologisch abbaubaren und kompostierbaren Kunststoffen in sinnvollen Anwendungsbereichen hat sich die Initiative natürliche Kreislaufwirtschaft (INAK) zum Ziel gesetzt. Hervorgegangen aus dem Verbund kompostierbare Produkte sind darin Unternehmen, Zertifizierer und Entsorger vertreten, teilte die INAK mit.

„In den vergangenen zehn Jahren haben wir als Verbund kompostierbare Produkte bereits viel erreicht, insbesondere mit der Etablierung zertifiziert kompostierbarer Bioabfall-Sammelbeutel für die saubere Getrenntsammlung von Biogut in den Haushalten“, sagte Peter Brunk, Vorsitzender des Verbunds. „Als INAK wollen wir nun den Fokus ausweiten auf die Rolle biologisch abbaubarer Materialien für eine echte, geschlossene Kreislaufwirtschaft, in der wertvolle Ressourcen nicht als Abfall verloren gehen, sondern – nach dem Vorbild der Natur – in den biologischen Kreislauf zurückgeführt werden können.“

Nach wie vor gebe es eine Reihe von speziellen Kunststoffanwendungen, die nicht für das Recycling infrage kommen, entweder weil sie für den Verbleib in der Natur bestimmt sind, etwa in der Land- oder Forstwirtschaft sowie im Gartenbau, über Abrieb in die Umwelt eingetragen werden oder über andere Stoffströme (z.B. Kompost) in die Natur gelangen. Hier könnten biologisch abbaubare und kompostierbare Materialien einen wichtigen Beitrag leisten, um den Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt zu verhindern.

In der neu gegründeten Initiative mit Sitz in Berlin vertreten sind Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, Italien sowie Österreich. Dazu gehören unter anderem die Agrana Stärke GmbH, BASF, die Cofresco Frischhalteprodukte GmbH & Co KG, die FKuR Kunststoff GmbH sowie die Interzero Recycling Alliance GmbH, die Mitsubishi Chemical GmbH Europe sowie die TÜV Austria Deutschland GmbH.

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