Verbio blickt nach erstem Halbjahr optimistischer in die Zukunft

Der Biokraftstoff-Hersteller Verbio weist wie erwartet im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023/2024 (30. Juni) einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang aus. Der Konzernumsatz lag mit 908,9 Mio € um rund 16 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig brach das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 170,3 Mio € auf 74,9 Mio € ein. Das Periodenergebnis lag bei 22,6 Mio €, nach 102,1 Mio € im Vorjahreszeitraum. Dies geht aus dem gestern veröffentlichten Halbjahresbericht hervor.

Verbio hält in dem Bericht außerdem an der zuletzt Mitte Januar erneut nach unten korrigierten Ergebnisprognose für das gesamte Geschäftsjahr fest. In Bezug auf den mittelfristigen Geschäftsverlauf ist das Unternehmen allerdings inzwischen wieder optimistischer. So sieht Verbio „aufgrund europäischer Maßnahmen“ mittlerweile einen Rückgang der zeitweilig sehr hohen und mutmaßlich falsch deklarierten Biodiesel- und HVO-Importe aus China, die einen starken Preisdruck am Markt verursacht hatten. Verbio rechnet daher perspektivisch mit einer „Rückkehr zu fairen Marktbedingungen“. Gleichzeitig will das Unternehmen seine Ergebnisse durch eine effizientere Nutzung und kontinuierliche Optimierung der Anlagen sowie „Investitionen in Wachstumsprojekte“ verbessern.

Im Berichtszeitraum von Juli bis Dezember investierte Verbio vor allem in seine Anlagen in den USA, die Erweiterung der Produktionsanlagen und Tankstelleninfrastruktur in Deutschland sowie in geringem Umfang in einen neuartigen Produktionsprozess zur Herstellung von Spezialchemikalien aus Rapsölmethylester (Biodiesel).

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