Veolia baut neue EBS-Aufbereitungsanlage in Massen

Veolia erweitert seine Aktivitäten im Bereich der Ersatzbrennstoffproduktion mit dem Bau einer neuen Aufbereitungsanlage im brandenburgischen Massen. Die Inbetriebnahme der auf eine Jahreskapazität von rund 220.000 Tonnen ausgelegten Anlage ist für das Jahr 2026 geplant. Errichtet wird das Projekt auf einem sechs Hektar großen Gelände des Tochterunternehmen Eurologistik, das 2017 von Veolia übernommen wurde.

Die neue Anlage soll über vier Aufbereitungslinien verfügen, die unterschiedliche Input- und Outputqualitäten verarbeiten können. Damit will Veolia flexibel auf die Anforderungen von Industrie und Kommunen reagieren. Eine Lagerkapazität von 15.000 Tonnen soll zudem eine kontinuierliche Versorgung gewährleisten und die Versorgungssicherheit für die Abnehmer erhöhen. „Wir bauen eine der modernsten EBS-Anlagen in ganz Europa“, betont Mario Klemann, Geschäftsführer der Eurologistik.

Neben technologischer Effizienz legt Veolia auch großen Wert auf Umwelt- und Sicherheitsstandards. Mit der EBS-Produktion will der Konzern energieintensiven Industrien und der Zementbranche helfen, CO2-Emissionen zu reduzieren. Darüber hinaus verspricht sich das Unternehmen positive Impulse für die regionale Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Angaben zur Investitionssumme machte Veolia nicht.

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