VAK-Mitgliedsunternehmen für Zukunft zurückhaltend

Das gemischte Bild zur wirtschaftlichen Lage der Mitgliedsunternehmen des Verbands der Arbeitsgeräte- und Kommunalfahrzeug-Industrie (VAK) hat gegenüber der Umfrage im letzten Herbst weiter Bestand: Laut der Frühjahrsumfrage des VAK sind 45 Prozent (Herbst 2022: 36 Prozent) der befragten Unternehmen „teils/teils“ zufrieden, während 38 Prozent (Herbst 2022: 39 Prozent) der Unternehmen ihre Lage mit „eher zufrieden" bezeichnen. Nur zwölf Prozent der Unternehmen schätzen ihre derzeitige wirtschaftliche Lage als „sehr zufrieden“ ein. „Eher unzufrieden“ mit ihrer aktuellen wirtschaftlichen Situation seien fünf Prozent der VAK-Mitgliederunternehmen.

Mit Blick auf die Zukunft überwiegt bei den Unternehmen Zurückhaltung: Über die Hälfte der Unternehmen – 52 Prozent – bewertet ihre zukünftige Unternehmenssituation weder optimistisch noch pessimistisch, sondern ordnet diese als „teils/teils“ ein. 40 Prozent hingegen geben sich für die Zukunft sehr bzw. eher optimistisch. Eher pessimistisch sehen sieben Prozent in die Zukunft.

Aus Verbandssicht Immerhin erfreulich für die Branche: In den zwölf Monaten vor der Befragung wiesen Auftragsbestand, Produktion, Kapazitätsauslastung sowie Personalbestand und Umsatz durchgehend positive Vorzeichen auf. Allerdings seien die Erwartungen bei diesen Indikatoren für die kommenden zwölf Monate überwiegend gedämpfter.

Als größte Herausforderungen sowohl für die Unternehmen wie für die Branche insgesamt nannten die VKA-Mitglieder den Fachkräftemangel gefolgt von Lieferketten- bzw. Versorgungsengpässen sowie die Inflation. Jeweils mehr als 90 Prozent aller Unternehmen seien davon betroffen. Auch die Energiepreise und der Rohstoffmangel stellen die Unternehmen vor große Probleme.

„Unsere rund 100 Mitgliedsunternehmen mit drei Mrd € Umsatz und 25.000 Beschäftigten können durchaus als stellvertretend für die deutsche Industrie angesehen werden. Vom allgemeinen Trend sind wir genauso betroffen wie andere Branchen auch“, betont Anna Breimer, Geschäftsführerin des VAK. Die Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen wurde im April vom Mainzer Marktforschungsinstitut LQM durchgeführt und ausgewertet.

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