Unternehmen setzen verstärkt auf wiederaufbereitete Gebrauchtgeräte

Immer mehr Unternehmen nutzen aufbereitete IT-Geräte. Schon 15 Prozent haben gebrauchte, aber professionell wiederaufbereitete IT im Einsatz, berichtet der Branchenverband Bitkom auf Basis aktueller Umfrageergebnisse. Ein Drittel davon nutze Refurbished-IT bereits in vielen Bereichen des Unternehmens, der Rest immerhin in Einzelfällen. In einer vergleichbaren Umfrage hatten vor zwei Jahren lediglich vier Prozent der Unternehmen angegeben, dass sie in Einzelfällen aufbereitete Geräte nutzen.

„Wir müssen in Deutschland und Europa weniger Elektroschrott erzeugen. Dabei hilft, IT-Geräte länger zu nutzen. Mit Refurbished-IT können Unternehmen ihre Umweltbilanz verbessern und sparen dabei gleichzeitig Geld“, betont Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Um den Anteil von Gebrauchtgeräten in den Unternehmen weiter zu steigern, könnten dem Verband zufolge Maßnahmen für eine längere Nutzungsdauer sowie größere Anreize helfen. So nannten drei von vier befragten Unternehmen eine lange Gewährleistung bzw. Garantie als Voraussetzung für die Nutzung von Refurbished-IT. Etwas mehr als 60 Prozent legen Wert auf eine ausreichend lange Versorgung mit Updates und ebenso viele wünschen sich steuerliche oder finanzielle Vorteile für den Kauf von aufbereiteten Geräten. Und 30 Prozent würden die durch die Nutzung von Refurbished-IT erzielten CO2-Einsparungen gern in ihren Nachhaltigkeitsberichten ausweisen können.

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