Umweltverbände kritisieren Position des EU-Parlaments zur Verpackungsverordnung

Die Position des Europäischen Parlaments zur EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfall (PPWR) ist aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) „desaströs“. Sie werde den wachsenden Verpackungsabfallmengen in der EU nicht gerecht, entscheidende Maßnahmen für weniger Verpackungsmüll seien gestrichen oder ausgehebelt worden, kritisierte die Organisation nach der Plenarabstimmung des EU-Parlaments Mitte vergangener Woche.

DHU-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz, fordert die Bundesregierung auf, sich im Rat der EU für verbindliche und ambitionierte Mehrwegquoten in der Verpackungsverordnung einzusetzen. Neben mittelfristigen Vorgaben dürften langfristige Ziele für 2040 auf keinen Fall gestrichen werden, so Metz. Der Rat als Vertretung der Mitgliedstaaten der Union hat die Arbeit an seiner Positionierung zur PPWR noch nicht abgeschlossen.

Auch das internationale Bündnis Rethink Plastic und das Netzwerk Zero Waste Europe (ZWE) setzen ihre Hoffnungen auf den Rat. Das EU-Parlament hat sich aus Sicht von Rethink Plastic von „beispielloser Lobbyarbeit“ einschüchtern und von „falschen Behauptungen und Panikmache“ beeinflussen lassen. ZWE bescheinigt dem EU-Parlament, eine Verhandlungsposition „für das falsche Jahrhundert“ angenommen zu haben....

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