
Einen Überblick über den Stand beim „Recycling von NdFeB-Magneten in Deutschland“ liefert eine knapp 50 Seiten umfassende Studie der Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS. Die Studie ist Teil des Rohstoffmonitorings der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) und wurde in deren Auftrag erarbeitet.
Der Fokus der Studie liegt auf der Darstellung der technischen Prozesse des Recyclings am Ende der Lebensdauer von Produkten, die Neodym-Eisen-Bor-Magnete enthalten. Grundsätzlich sei die Einrichtung effektiver Sammel- und Rücknahmesysteme für diese Permanentmagnete erforderlich, um die Recyclingquoten zu steigern. Derzeit sei in Deutschland kein nennenswerter Handel mit End-of-Life-NdFeB-Magneten zu verzeichnen. Zudem sei das Recycling dieser Magnete mit logistischen Herausforderungen verbunden, etwa der Heterogenität der Abfallströme, unterschiedlichen Lebenszyklen von Produkten, die Magnete enthalten, sowie der Schwierigkeit, die Demontage kleiner Komponenten zu automatisieren.
Darüber hinaus liefert die Studie eine Übersicht von Unternehmen und Start-ups in Deutschland und darüber hinaus, die sich mit dem Recycling von Magneten befassen. Die Studie ist in der Reihe „DERA Rohstoffinformationen“ erschienen und steht hier zum Download bereit.



