UBA sucht einvernehmliche Lösungen für Probleme bei der Verpackungsentsorgung

Forschungsprojekt zu PPK-Mitbenutzung und Glas gewerblicher Anfallstellen

Das Umweltbundesamt sucht Lösungen für zwei Problemkreise beim Verpackungsrecycling: Die Mitbenutzung der kommunalen Altpapiersammlung durch die dualen Systeme sowie die Sammlung von Verpackungsglas an Anfallstellen, die privaten Endverbrauchern gleichgestellt sind. Die Behörde hat dafür aktuell ein Forschungsprojekt mit dem Titel „Optimierung der Sammlung von Verpackungsabfällen und die Weiterentwicklung des Verpackungsgesetzes (VerpackG) im Hinblick auf die EU-Verpackungsverordnung“ ausgeschrieben. Die Angebotsfrist für den Forschungsauftrag läuft bis Mitte Juli. Die Projektlaufzeit soll 21 Monate nach der Vergabe betragen. Ein Ziel ist es, dass die Ergebnisse in Überlegungen des Gesetzgebers zur Weiterentwicklung des Verpackungsgesetzes einfließen.

Das Projekt sieht die Einbindung von Stakeholdern in Form von Beiräten und Workshops vor, um Konsens zu finden und Empfehlungen zu entwickeln. Dazu sollen Eckpunktepapiere mit Empfehlungen für die PPK-Mitbenutzung und die Glassammlung erarbeitet werden, die Empfehlungen sollen auch in die europarechtliche Gesetzgebung einfließen.

Bei der PPK-Mitbenutzung, die in Städten und Kreisen die gemeinsame Sammlung von Verpackungsabfällen aus Papier, Pappe, Kartonagen sowie graphischen Altpapieren beinhaltet, gibt es seit Jahren Auseinandersetzungen um die Aufteilung der Kosten zwischen Kommunen und dualen Systemen. Ein Ziel des Forschungsprojektes ist die Optimierung von organisatorischen Optionen und Kostenteilungsmodellen, um Streitpunkte zwischen dualen Systemen und öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern zu beseitigen....

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