UBA schreibt Studie zur stofflichen Bioabfallnutzung aus

Das Umweltbundesamt will den Stand und die Perspektiven der stofflichen Nutzung biogener Rest- und Abfallstoffe insbesondere in der chemischen Industrie untersuchen lassen und schreibt hierfür ein Refoplan-Vorhaben aus. Dessen Ziel ist es, „insbesondere auf Grundlage verfügbarer Daten und vorliegender Analysen die Verwendung und das Potenzial sowie die Nutzungswege von biogenen Rest- und Abfallstoffen als erneuerbare Kohlenstoffquelle in der stofflichen Nutzung in der chemischen Industrie aufzuzeigen“, heißt es in der Leistungsbeschreibung. Eine Bewerbung ist noch bis zum 16. Januar 2025 möglich.

Das Gutachten soll eine detaillierte Analyse geeigneter vorliegender Strategien, Roadmaps, Studien und Forschungsberichte zur präferierten Nutzung von Biomasse mit Fokus auf Rest- und Abfallstoffe in den einzelnen energieintensiven Industriebranchen bzw. spezifischen Prozessen liefern. Dabei sei ausschließlich die (roh)stoffliche Nutzung von Biomasse, insbesondere in der chemischen Industrie, zu berücksichtigen.

Das Projekt umfasst drei Arbeitspakete. Während das erste die derzeitige stoffliche Nutzung von biogenen Rohstoffen in energieintensiven Industrien bzw. in der chemischen Industrie untersuchen soll, stehen beim zweiten Arbeitspaket die zukünftige stoffliche Nutzung von biogenen Rest- und Abfallstoffen im Mittelpunkt. Das dritte Arbeitspaket soll Grenzen/Hemmnisse sowie fördernde Faktoren für die stoffliche Nutzung von biogenen Rest- und Abfallstoffen in der chemischen Industrie diskutieren. Weitere Informationen sind hier abrufbar.

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