Das Umweltbundesamt (UBA) hat gestern in Dessau die Ausstellung „Trash my Way“ eröffnet. Zu sehen sind Bilder und Skulpturen aus Plastikabfällen, gesammelt in ganz Europa: Figuren aus Flaschenverschlüssen, geometrische Farbkompositionen aus Strohhalmen vom griechischen Strand oder die rot-weiße Berliner Flagge – eine Collage, die Fundstücke von den Straßen der Hauptstadt vereint. Mit ihren Werken will die Künstlerin Trashmaidberlin, bürgerlich Heike Krause, auf die zunehmende Umweltverschmutzung aufmerksam machen und dazu anregen, den eigenen Plastikkonsum zu hinterfragen.
„Das künstlerische Vermögen, Visionen und existenzielle Erfahrungen in universell verständlicher Sprache, in Symbolen und Bildern sinnlich auszudrücken, ist für das Umweltbundesamt von hohem Wert“, schreibt die Behörde über ihr Engagement für die Kunst. Noch bis zum 28. November können Interessierte die Ausstellung in der Fachbibliothek Umwelt des UBA in Dessau-Roßlau besuchen. Neben zahlreichen Exponaten gibt es auch augenzwinkernde Ideen, wie sich jeder aktiv an der Müllvermeidung beteiligen kann: etwa das „Trash Bingo“ mit Bild-Karten, mit denen die Spieler in ihrer Stadt nach Sektkorken, Wattestäbchen und anderen Objekten suchen können. Wer etwas findet, entsorgt es und kreuzt das entsprechende Feld an. Gewinner ist der erste, der eine Reihe komplett hat. Weitere Informationen unter www.trashmaidberlin.de
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