Studie: Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft im Mittelstand vor allem operativ verankert – Strategische Umsetzung bleibt die Ausnahme

Trotz zahlreicher Aktivitäten zur Steigerung der Ressourceneffizienz und ersten Ansätzen in der Kreislaufwirtschaft bleibt das Potenzial für Fortschritte im verarbeitenden Mittelstand in Deutschland erheblich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des VDI-Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE), die im Auftrag des Bundesumweltministeriums erstellt wurde. Die Untersuchung basiert auf einer telefonischen Befragung von mehr als 1.000 Entscheiderinnen und Entscheidern in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des verarbeitenden Gewerbes.

„Die Studie zeigt, dass in Unternehmen schon viel an Aktivitäten läuft – insbesondere zum Thema Ressourceneffizienz, aber zunehmend auch für Kreislaufwirtschaft“, erklärte Projektleiter Christof Oberender vom VDI ZRE gegenüber EUWID. Der Fokus liege jedoch vor allem auf operativer und betriebsinterner Ebene. „Auf überbetrieblicher Ebene passiert demgegenüber relativ wenig, weil das entsprechende Geschäftsmodelle erfordern würde und schwerpunktmäßig zirkuläre Geschäftsmodelle gestärkt werden müssten“, so Oberender weiter.

Wirtschaftliche und regulatorische Treiber dominieren

 

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