Studie: Gelbe Tonne für stoffgleiche Nichtverpackungen öffnen

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Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes empfiehlt, bei der Weiterentwicklung der „Gelben Tonne“ in eine bundesweit einheitliche Wertstofftonne, gemeinsam mit Verpackungsabfällen auch Nichtverpackungen aus Metall und Kunststoffe zu sammeln. So könnten etwa 7 kg dieser Stoffe mehr pro Einwohner und Jahr für eine Verwertung zur Verfügung stehen. Für kleine Elektroaltgeräte sei hingegen die separate Erfassung grundsätzlich vorzuziehen. Weiterhin sollten Holz, Textilien, Gummi und Batterien nicht in die Wertstofftonne. Unter anderem zu diesen Ergebnissen kommt das Forschungsvorhaben „Bestimmung der Idealzusammensetzung der Wertstofftonne“ hervor, das Cyclos zusammen mit der Ingenieursgesellschaft HTP erstellt hat. Die Arbeit ist eines von drei Forschungsvorhaben zum Planspiel für eine Fortentwicklung der Verpackungsverordnung, die am kommenden Montag beim UBA in Dessau vorgestellt werden.

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