Stork beteiligt sich an Untertage-Entsorger GSES

Die Stork-Unternehmensgruppe beteiligt sich an der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES). Wie das Magdeburger Unternehmen mitteilt, haben Stork und der GSES-Hauptgesellschafter Schmidt Kranz Group eine strategische Partnerschaft vereinbart. Künftig wollen beide Unternehmen das Bergwerk Glückauf im thüringischen Sondershausen gemeinsam betreiben.

Im Zuge der Kooperation übernimmt Stork von Schmidt Kranz sowie der R+M Beteiligungsgesellschaft 49,99 Prozent der Anteile an der GSES Beteiligungs GmbH und deren operativen Tochtergesellschaften. Der Vollzug der Transaktion wird den Angaben zufolge in den kommenden drei bis vier Monaten erwartet.

„Mit dieser Akquisition können wir unseren bestehenden und künftigen Kunden ein schlüssiges Gesamtpaket für ihre Entsorgungsbedürfnisse anbieten“, erklärte Paul Stork, geschäftsführender Gesellschafter der Stork-Gruppe. GSES und deren Kunden wiederum profitierten von den vielseitigen Kompetenzen der Stork-Unternehmen. „Durch unsere starke Logistik können wir einen Mehrwert für alle Kunden generieren“, sagte Stork.

Mortimer Glinz, geschäftsführender Gesellschafter der Schmidt Kranz Group, bezeichnete Stork als „starken mittelständischen Partner“, der die Werte des Unternehmens teile, die lokale Verankerung schätze und „die Zukunftsfähigkeit der GSES auf ein neues Level hebt“.

Mit dem Bergwerk Glückauf betreibt GSES eigenen Angaben zufolge das älteste noch befahrene Kaliwerk der Welt. Es werden allerdings keine Kalisalze mehr abgebaut. Stattdessen ist das Unternehmen mit seinen 230 Mitarbeitern nun in verschiedenen anderen Geschäftsfeldern rund um den Bergbau aktiv. Neben der Steinsalzgewinnung ist dies insbesondere der Versatz und die Deponierung industrieller Reststoffe unter Tage. Des Weiteren betreibt die zur GSES-Gruppe gehörende Habes GmbH die Rekultivierung der Kalirückstandshalde mit mineralischen Abfällen.

Dem letzten im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschluss zufolge erwirtschaftete die Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH im Geschäftsjahr 2024 einen Rohertrag von 24,8 Mio. €. Der Gewinn vor Ergebnisabführung lag bei 6,4 Mio. €.

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