Stahlbranche leidet unter Schuldenkrise

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Die Konjunktur bei den deutschen Stahlherstellern hat in den letzten Wochen vor allem durch die Schuldenkrise im Euro-Raum gelitten. Das erklärte die Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV Stahl) heute. Entgegen des normalen zyklischen Verlaufsmusters seien die Auftragseingänge nach der Sommerpause nicht gestiegen.

Mit 8,76 Mio Tonnen habe der Wert im dritten Quartal zwar auf Vorjahresniveau gelegen. Für September sei jedoch ein Rückgang um sechs Prozent zu verzeichnen gewesen, so Verbandspräsident Hans Jürgen Kerkhoff. Auch die Auftragsbestände würden sich seit Mitte des Jahres nach unten bewegen, den Vorjahreswert allerdings immer noch um acht Prozent übertreffen.
Im Zuge der aktuellen Entwicklungen sei die ursprüngliche Prognose zur deutschen Rohstahlerzeugung von 45,5 Mio Tonnen für das Gesamtjahr 2011 nicht mehr zu halten. Der Vorjahreswert von 43,8 Mio Tonnen werde aber übertroffen, erklärte die WV Stahl weiter ohne allerdings einen konkreten Wert benennen zu wollen.

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