Sortcycle schließt Betrieb und versteigert Maschinen

Die Firma Sortcycle hat ihren Kunststoffaufbereitungsbetrieb in Großrückerswalde in Sachsen geschlossen. Sortcycle-Geschäftsführer Sascha Schuh begründet die Schließung des Betriebes mit der schwierigen Marktlage. Für Sekundärkunststoffe gebe es eine „internationale Absatzkrise“.

Die Schließung betreffe den Kunststoffaufbereitungsbetrieb, die Produktion von Eisenbahnschwellen aus Mischkunststoffen werde mit Kooperationspartnern unverändert fortgesetzt. Nach Übernahme durch die Ascon Resource Management Holding hatte das Unternehmen Mischkunststoffe und Folien aus Sammlungen der dualen Systeme verarbeitet.

Versteigerung von Anlagen im Oktober

Wie Schuh ankündigte, werden alle lagernden Endprodukte und Teile des Maschinenparks am 12. und 13. Oktober meistbietend verkauft. Die Besichtigung und Abgabe von Angeboten ist an beiden Tagen vor Ort möglich. Für die einzelnen Anlagen und Maschinen werden Mindestpreise genannt. Interessenten können dann schriftlich ihr Angebot abgeben. Der jeweilige Zuschlag werde am 13. Oktober bekannt gegeben, schreibt Schuh.

Der Bestbietende muss laut Schuh eine Anzahlung von 30 Prozent des gebotenen Betrages in bar leisten und mit dem Sortcycle-Team vor Ort einen Abholtermin vereinbaren. Vor Abholung ist der Restbetrag zu überweisen. Eine Abholung ohne vorherige Kaufpreiszahlung sei nicht möglich.

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