Sita steigt aus – Deponie und MBA Cröbern vollständig in kommunaler Hand

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Die Mechanisch Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) Cröbern sowie die Zentraldeponie Cröbern gehören ab jetzt vollständig den Kommunen in Westsachsen. Die Suez-Tochter Sita Ost hat ihre 49-Prozent-Beteiligung an der Betreiberfirma WEV (Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft) verkauft. Die Anteile werden unmittelbar von der WEV selbst übernommen, die übrigen 51 Prozent verbleiben im Besitz des Zweckverbands Abfallwirtschaft Westsachsen (ZAV), dessen einzige Mitglieder die Stadt und der Landkreis Leipzig sind.

Wie Sita und ZAV mitteilen, erfolgte die Beendigung der Partnerschaft in beiderseitigem Einvernehmen. Den Rückzug aus dem Deponiegeschäft bezeichnet Sita sei Teil einer strategischen Ausrichtung, die das Recycling und die Verwertung von Abfällen in den Geschäftsfokus stellt. „In diesem Sinn lag es für uns nahe, dass wir uns von der WEV getrennt haben“, sagte Sita Ost-Geschäftsführer Peter Pester. „Wir werden uns zukünftig noch mehr darauf konzentrieren mit innovativen und nachhaltigen Lösungen das Abfallmanagement bei unseren Kunden aus Industrie, Handel und Gewerbe sowie Kommunen – insbesondere in und um Leipzig herum – zu optimieren.“

Der Verbandsvorsitzende des ZAW, Leipzigs Bürgermeister Heiko Rosenthal, begrüßte die Rekommunalisierung der WEV. Aus Sicht des Verbandes und seiner beiden Mitglieder ergäben sich Chancen für die weitere Entwicklung der Gesellschaft und der kommunalen Abfallwirtschaft in der Region.

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