Schumacher Packaging plant Biomasse-Heizkraftwerk

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Die Schumacher Packaging GmbH investiert am Standort Schwarzenberg im Erzgebirge in ein neues Biomasse-Heizkraftwerk. Aktuell wird das Kraftwerk mit Braunkohlestaub betrieben. Die Umrüstung des Energieträgers der Kartonfabrik wird laut Aussage des Unternehmens innerhalb von 36 Monaten erfolgen. Zu den geplanten Kosten wollte das Unternehmen auf Anfrage von EUWID keine Angaben machen.

Schumacher Packaging hat am 15. Oktober den Zuschlag für den Klimaschutzvertrag des Bundeswirtschaftsministeriums erhalten. Die Bundesregierung verfolgt mit der Förderung das Ziel, in Deutschland bis spätestens 2045 klimaneutral zu produzieren. Das Wirtschaftsministerium fördert insgesamt 15 Unternehmen, darunter vier Unternehmen der Papierindustrie.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat dem Papier- und Verpackungsunternehmen einen Klimaschutzvertrag über 51 Mio € in Berlin überreicht. Der geschäftsführende Gesellschafter CEO Hendrik Schumacher kommentiert: „Dank der 51-Mio €-Förderung werden wir die Wärmeerzeugung am Standort auf klimaneutrale Biomasse umstellen und gleichzeitig grünen Strom für unsere Produktionsanlagen erzeugen.“ Diese Förderung, die sich über 15 Jahre erstrecke, stelle einen bedeutenden Meilenstein für das Unternehmen auf dem Weg zur Dekarbonisierung dar und sichere langfristig die Produktion und die Arbeitsplätze in Schwarzenberg, erklärt das Unternehmen weiter.

Die Schumacher Gruppe ist gerade im Begriff, Standorte in Deutschland, Benelux und England an die Mondi-Gruppe zu veräußern. Der Abschluss der Transaktion, zu der auch der Standort Schwarzenberg gehören soll, steht aktuell noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und wird für die erste Jahreshälfte 2025 erwartet.

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