Scholz schließt Verkauf von Edelstahlsparte ab

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Der Recyclingkonzern Scholz hat den Verkauf seines Geschäftsbereichs Edelbaustahl an einen indischen Investor wie geplant zum 30. September abgeschlossen. Über den Kaufpreis für die Scholz Edelstahl-Gruppe (SES) wurde Stillschweigen vereinbart.

Über den Verkauf an den strategischen Investor aus Indien hatte Scholz bereits im Juli berichtet (siehe Meldung vom 18.07.). Nachdem alle noch aufschiebenden Bedingungen erfüllt worden, konnte die Transaktion plangemäß zum 30. September 2014 vollzogen werden, erklärte der Konzern jetzt.

Die Veräußerung des Geschäftsfelds mit rund 460 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bezeichnet Scholz als "wichtigen Baustein" der seit Mitte 2013 laufenden Neuausrichtung der Unternehmensgruppe. Damit werde eine weitere Reduzierung der Finanzverbindlichkeiten möglich. In ihrem kürzlich veröffentlichten Halbjahresbericht hatte die Scholz Holding bereits über eine Senkung der Nettoschulden um 200 Mio € auf rund 860 Mio € berichtet.

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