Scholz mit zehnprozentigem Umsatzrückgang im ersten Halbjahr

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Die Scholz AG hat aufgrund der konjunkturellen Eintrübung im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatzrückgang von zehn Prozent auf 2,59 Mrd € hinnehmen müssen. Die Ausbringungsmenge lag mit rund 5,4 Mio Tonnen unter dem Vorjahresniveau, teilte der Stahlschrottrecycler heute mit. Hinzu kamen geringere Rohstoffpreise. Aufgrund dieser Entwicklungen fiel das Vorsteuerergebnis im Vergleich zum Vorjahr um fast 30 Mio auf 23 Mio €.

„Saisontypisch ist das zweite Quartal normalerweise ein überdurchschnittlich gutes Quartal. Diese Saisonalität wurde in 2012 allerdings durch die Verschärfung der Staatsschuldenkrise überlagert, so dass wir in allen wesentlichen Kennzahlen Rückgänge hinnehmen mussten, auf die wir uns allerdings schnell angepasst haben, um ein immer noch zufriedenstellendes Ergebnis erzielen zu können“, erklärte Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG.
Der weitere Ausblick für 2012 bleibe durch die Staatsschuldenkrise und die damit einhergehende erhöhte Unsicherheit geprägt. Der Konzern geht daher für das Gesamtjahr von einer "unterdurchschnittlichen" Ausbringungsmenge und einem Ergebnis unter dem Vorjahresniveau aus.

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