Scholz AG schreibt im ersten Quartal 2014 schwarze Zahlen

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Die Scholz AG hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres wieder schwarze Zahlen geschrieben. Wie der Essinger Stahlschrottrecycler gestern mitteilte, legte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Vergleich mit dem Ergebnis der ersten drei Monaten des Vorjahres um rund 32 Prozent auf 45,9 Mio € (Q 1 2013: 34,8 Mio €) zu. Das Ergebnis vor Steuern (Ebt), das im Vorjahreszeitraum noch bei -4, 0 Mio € gelegen hatte, erholte sich ebenfalls und lag mit 9,8 Mio € wieder im positiven Bereich.

Der Konzernumsatz sank hingegen auf 871,5 Mio €. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte die Gesellschaft noch 1,02 Mrd € umgesetzt. Scholz begründet die Abnahme mit einer rückläufigen Gesamttonnage von 2,07 Mio Tonnen nach 2,28 Mio Tonnen im Vorjahr. Neben Entkonsolidierungseffekten, strengem Winterwetter in Süd-Osteuropa habe sich auch der bewusste Verzicht auf Tonnagen mit nicht-ausreichenden Margen ausgewirkt, so der Konzern weiter. Dass Ebitda und Ebt sich dennoch verbesserten, sei Kosteneinsparungen und Effizienzfortschritten geschuldet.

Vorstandsvorsitzender Oliver Scholz sprach anlässlich der verbesserten Ergebnisse von „Rückenwind“ nach dem schwierigen Geschäftsjahr 2013. „Die erfreuliche operative Ertragsentwicklung zeigt, dass die Maßnahmen unserer Gruppe aus der im letzten Jahr begonnenen Restrukturierung greifen“, so der Scholz-CEO. Optimistisch stimmt die Scholz AG zudem der Einstieg der Toyota Tsusho Corporation (TTC). Im April war bekannt geworden, dass die Japaner 39,9 Prozent an der Scholz AG übernehmen. Die Beteiligung wird dem Unternehmen zufolge die finanzielle Situation des Recyclers erheblich verbessern. Die Transaktion sei bald abgeschlossen, teilte der Konzern weiter mit.

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