Die Romonta-Unternehmensgruppe hat vorigen Freitag ihr neues Ersatzbrennstoffkraftwerk in Amsdorf in Sachsen-Anhalt feierlich eingeweiht. Nach dreijähriger Bauzeit und einer Investition von rund 90 Mio € stellt das Unternehmen die Weichen für eine CO2-neutralere Produktion ihrer Montanwachse. Durch die jährlich bis zu 140.000 Tonnen aufbereiteten Ersatzbrennstoffe werde Romonta etwa 400.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen im Vergleich zur bisherigen Verstromung von Restbraunkohle, berichtet das Unternehmen, das seit 2020 zur Getec-Gruppe gehört.
Das neue Kraftwerk markiere einen entscheidenden Schritt für den Industriestandort Amsdorf in Mansfeld-Südharz, der seit über 100 Jahren eine zentrale Rolle in der Produktion von Montanwachs spielt. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU), der an der Einweihungsfeier teilnahm, lobte die Investition als einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Ausrichtung der Region. Mit der Umstellung auf alternative Energieträger will Romonta ab 2025 vollständig aus der Braunkohleverstromung aussteigen und den Energiebedarf am Standort durch klimafreundlichere Methoden decken....



