RoM-Solution übernimmt Doppstadt-Vertrieb in Österreich

Die Doppstadt-Gruppe hat ihre Präsenz in Österreich verstärkt: Ab sofort übernimmt die Firma RoM-Solution den Vertrieb und Service des gesamten Doppstadt-Portfolios in der Alpenrepublik. Wie der Maschinenbauer gestern mitteilte, soll die Zusammenarbeit maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Kundenanforderungen und -bedürfnisse ermöglichen.

„Mit RoM-Solution haben wir unser globales Händlernetzwerk um einen kompetenten und erfahrenen Vertriebspartner erweitert“, so Gerd Schreier, Geschäftsführer der Doppstadt Umwelttechnik GmbH. „Gemeinsam können wir unsere österreichischen Kunden nun noch persönlicher, direkter und schneller betreuen und beraten.“

Die in Wien ansässige RoM-Solution verfügt nach Angaben von Doppstadt über langjährige Expertise in der Aufbereitungstechnik. Für den Ersatzteilvertrieb und After-Sales-Service arbeiten Doppstadt und RoM-Solution mit der Martin Schuh KG aus Tribuswinkel in Niederösterreich zusammen – laut Doppstadt ein etablierter Experte mit mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung.

Mit der strategischen Partnerschaft setzt Doppstadt eigenen Angaben zufolge seinen internationalen Expansionskurs fort. Ebenfalls im Oktober wurde das Handelsnetzwerk bereits um DTR Turkey Makine erweitert. Das Unternehmen verantwortet seither den Vertrieb und Service von Doppstadt-Lösungen in der Türkei. Auf dem südamerikanischen Markt arbeitet Doppstadt seit Juli mit dem brasilianischen Unternehmen Lippel Engenharia E Equipamentos Ltda als Handelspartner zusammen. Insgesamt kooperiert Doppstadt nach eigenen Angaben mit Vertriebspartnern in rund 50 Ländern.

Die Doppstadt-Gruppe ist spezialisiert auf die Herstellung von mobilen Maschinen im Bereich der Umwelt- und Recyclingtechnik. Die Holding-Gesellschaft Doppstadt Beteiligungs GmbH meldete für das aktuellste im Bundesanzeiger veröffentlichte Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzrückgang um gut elf Prozent auf rund 183,5 Mio. €. Die Geschäftsentwicklung sei insbesondere ab der zweiten Jahreshälfte zunehmend unbefriedigend verlaufen. Der Jahresüberschuss brach von knapp 16 Mio. € auf nur noch gut zwei Mio. € ein. Angesichts der Schwäche in den bestehenden Märkten hatte Doppstadt bereits im Geschäftsbericht für 2023 den verstärkten Auf- und Ausbau von neuen Märkten angekündigt.

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