
Ab Januar 2025 wird im Umland der Region Hannover die Sammlung von Leichtverpackungen umgestellt: Statt der bisher genutzten gelben Säcke werden die Verpackungsabfälle künftig in gelben Tonnen gesammelt. Der private Entsorger Remondis, der die Ausschreibung der Dualen Systeme gewonnen hat, wird die Tonnen bereitstellen und im 14-tägigen Rhythmus leeren, berichtet die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha).
Derzeit übernimmt noch der Entsorger RMG die Abfuhr der Leichtverpackungen im Umland, wobei die Abfälle in gelben Säcken am Straßenrand bereitgestellt werden. Künftig muss die gelbe Tonne, wie zuvor die Säcke, zur Abholung am Fahrbahnrand platziert werden.
Die aha, die sich ebenfalls um die Ausschreibung beworben hatte, wird die Einwohnerinnen und Einwohner der Region frühzeitig über die bevorstehenden Änderungen informieren. Wer keinen Platz für die Tonne auf seinem Grundstück hat oder diese nicht nutzen möchte, könne seine Verpackungsabfälle weiterhin kostenlos an den Wertstoffhöfen von aha abgeben.
Die Umstellung auf die gelbe Tonne ist Teil eines umfassenden Zukunftskonzepts, das im Mai 2022 gemeinsam mit der Politik beschlossen wurde. Bereits seit 2023 ist die gelbe Tonne im Stadtgebiet von Hannover im Einsatz, wo aha für die Leerung zuständig ist. Ziel der Umstellung ist es, die Abfallsammlung effizienter zu gestalten und das Stadtbild durch den Wegfall der umherfliegenden Säcke zu verbessern. Zudem wird durch den Verzicht auf die gelben Säcke eine erhebliche Menge Plastik eingespart: Rund 35 Mio Säcke, die jährlich benötigt werden, entsprechen etwa 700 Tonnen Plastik. Die gelben Tonnen, die eine Lebensdauer von etwa zehn Jahren haben, sind vollständig recycelbar und schonen damit wertvolle Ressourcen.



