Refood startet mit Bau einer neuen Niederlassung in Zörbig

Im Gewerbepark Zörbig-Großzöberitz im Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat die Saria-Tochter Refood offiziell mit dem Bau einer Niederlassung begonnen. Auf dem neuen Firmengelände soll neben einem Verwaltungsgebäude auch ein Sozialtrakt für die über 75 Beschäftigten entstehen, teilte die Rethmann-Tochter Saria mit.

Darüber hinaus investiert Refood in eine große Umschlagshalle, in der die angelieferten Speisereste gesammelt und für den anschließenden Weitertransport zur unternehmenseigenen Refood-Biogasanlage in Genthin mit modernster Technik aufbereitet werden. Laut Unternehmen werden künftig am neuen Standort monatlich rund 2.000 Tonnen Speisereste erfasst und zum Weitertransport aufbereitet. Zur Höhe der Investitionen wollte sich Refood auf Anfrage nicht äußern. Die Baumaßnahmen vor Ort werden voraussichtlich etwa zwölf Monate in Anspruch nehmen.

Refood ist als Entsorgungsdienstleister im Bereich Gastronomie, Hotellerie und dem Lebensmitteleinzelhandel bereits seit über 15 Jahren mit einem Standort in Landsberg-Schwerz im Großraum Halle/Leipzig aktiv. Aufgrund des Wachstums in den vergangenen Jahren möchte sich der Speiseresteverwerter nun auch standorttechnisch vergrößern und hat zu diesem Zweck das Grundstück im Gewerbepark Zörbig-Großzöberitz erworben.

„Mit dem neuen Standort können wir unser Wachstumspotenzial nun sowohl betrieblich als auch personell vollumfänglich ausschöpfen. Zudem bietet die unmittelbare Anbindung an die Autobahn A9 logistische Vorteile für die Abholrouten der Refood-Sammelfahrzeuge, sodass wir zukünftig noch schneller bei unseren Kunden sein können“, so Refood-Geschäftsführer Markus Seidler.

Erst vor rund einem Monat hatte Refood in Memmingen mit dem Bau eines neuen Logistikstandorts begonnen. Auf dem Gelände der Bauunternehmung Beck soll neben einer Halle für den Umschlag von organischen Abfällen auch ein Verwaltungsgebäude entstehen. Die Inbetriebnahme sei noch für dieses Jahr vorgesehen.

Refood betreibt in Deutschland derzeit 22 Niederlassungen und fünf eigene Biogasanlagen. Aus Lebensmittel- und Speiseresten erzeugt das Unternehmen unter anderem Strom, Wärme, Biomethan sowie Düngemittel.

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