
Prezero hat im letzten Jahr einen Umsatz von insgesamt 3,9 Mrd € erzielt. Das entspricht einer Steigerung um mehr als fünf Prozent gegenüber 2023, teilte die Schwarz-Gruppe mit. Als Gründe für den Umsatzanstieg der Entsorgungstochter verweist der Konzern auf ein gesteigertes Volumen im Wertstoffhandel und ausgebaute Marktanteile am Dualen System in Deutschland. Im Jahr davor hatte Prezero erstmals rückläufige Umsatzerlöse ausweisen müssen.
Weitere Angaben zu den Geschäften von Prezero machte die Schwarz-Gruppe nicht. Für den Gesamtkonzern wird aber ebenfalls ein Umsatzwachstum von rund fünf Prozent auf 175,4 Mrd € vermeldet. Die Mitarbeiterzahl der international tätigen Gruppe, zu der unter anderem auch der Discounter Lidl und die Supermarktkette Kaufland gehören, stieg im letzten Jahr um 20.000 auf 595.000 an. Allein in Deutschland seien 4.000 neue Arbeitsplätze entstanden, heißt es.
Im Geschäftsjahr 2024 erhöhte der Konzern seine Investitionen um über sieben Prozent auf 8,6 Mrd €. Davon entfielen 3,3 Mrd € auf Deutschland. Schwarz investierte vor allem in die Filialexpansion und den Ausbau der Lagerstandorte sowie in die Kapazität der europäischen Rechenzentren. Für das laufende Geschäftsjahr 2025 sind Investitionen von 9,6 Mrd € geplant, etwas mehr als ein Drittel davon soll in Deutschland investiert werden.
„Das erfolgreiche Geschäftsjahr 2024 der Unternehmen der Schwarz-Gruppe basiert in erster Linie auf dem unermüdlichen Einsatz und herausragenden Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärt Gerd Chrzanowski, Komplementär der Gruppe. Dadurch habe man auch in einer Zeit globaler Unsicherheiten in allen Sparten nachhaltig wachsen und weiter investieren können.



