Pilotanlage zur Rückgewinnung von Phosphor

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In Griesheim bei Offenburg ist eine großtechnische Anlage zur Phosphorrückgewinnung offiziell in Betrieb gegangen. Damit übernehme Baden-Württemberg bei der Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlämmen eine bundesweite Vorreiterrolle, sagte Umweltminister Franz Untersteller. Er freue sich, dass es an der Universität Stuttgart gelungen sei, ein Verfahren zu entwickeln, das bis zu 70 Prozent des Phosphors aus dem behandelten Klärschlamm zurückgewinnen könne.

Gebaut wurde eine Anlage mit einem Reaktorvolumen von 12 Kubikmetern. Damit kann der Klärschlamm von circa 5.000 bis 10.000 Einwohnerwerten behandelt werden. Die Ausbeute liege bei etwa 50 Kilogramm Magnesium-Ammonium-Phosphat pro Tag, das direkt als Mehrnährstoffdünger in der Landwirtschaft verwendet werden kann.

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