PepsiCo Europe wird die Erweiterung der Recyclingkapazitäten des Grünen Punkts (DSD) finanziell unterstützen. Ein Ziel der Partnerschaft ist es, dass der Getränke- und Lebensmittelkonzern recycelte Materialien für seine Snack-Verpackungen verwenden kann. Das gab der Grüne Punkt heute in Köln bekannt.
Der Systembetreiber habe seine Sortier- und Recyclingaktivitäten in Deutschland ausgebaut und wie berichtet zusätzliche Anlagen in Österreich und Italien entwickelt. Zudem nehme die Gruppe nun auch chemisches Recycling in ihr Portfolio auf, um Marken und Verarbeitern zirkuläre Polymere anbieten zu können. In Italien wurde Synextra, ein Spezialist für die Sortierung und Aufbereitung von Kunststoffabfällen, übernommen und damit der Grundstein für ein hochwertiges Recycling gelegt.
Diese Zusammenarbeit kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da PepsiCo Europe das Ziel verfolgt, bis zum Jahr 2030 auf fossile Kunststoffe in all seinen Knabbergebäck- und Chipstüten zu verzichten, heißt es in einer Mitteilung. „Wir sind sehr glücklich über diese neue Zusammenarbeit, die nun über die EPR-Lizenzierung hinausgeht und ein neues Geschäftsmodell etabliert, das den Kreislauf zwischen Kunststoffabfällen und recycelten Inhalten in Verpackungen schließt“, sagt Mark Vester, der beim Grünen Punkt für die Geschäftsentwicklung und das Deutschlandgeschäft zuständig ist. Details über Art und Umfang des Engagements von Pepsi wollten die Unternehmen auf Anfrage nicht beantworten. Bekannt ist, dass der Grüne Punkt Investitionsverpflichtungen im mittleren zweistelligen Millionenbereich hat, vor allem durch den Neubau der LVP-Sortieranlage in Österreich....




