
Ab Oktober nächsten Jahres erfasst der Ostalbkreis seine Bioabfälle über eine sogenannte Biobeuteltonne, damit die Abholung der Biobeutel in geschlossenen Behältern erfolgen kann. In die Tonne werden die häuslichen Bioabfälle in Zehn-Liter-Papierbeuteln eingeworfen und wöchentlich abgefahren, teilte die Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung (GOA) mit.
Zur Erfassung stehen vier unterschiedliche Tonnengrößen zur Verfügung: 45 Liter, 60 Liter, 80 Liter oder 120 Liter. Zusätzlich besteht auch bei der Biobeuteltonne die Möglichkeit, eine Müllgemeinschaft zu bilden oder den Bioabfall selbst zu kompostieren. Die Papierbeutel werden ab September 2024 über die GOA-Agenturen vertrieben und kosten im Zehnerpack 3,50 €. Für die 60-Liter-, 80-Liter- und 120-Liter-Biobeuteltonnen kann zudem ein Schloss für 65 € erworben werden. Die Auslieferung der kostenlosen Biobeuteltonnen, die im Eigentum des Landkreises verbleiben, erfolgt im dritten Quartal nächsten Jahres. Mitte Februar 2024 werden die Bestellformulare für die Biobeuteltonnen an die Haushalte versendet.
Laut dem Kreistagsbeschluss vom März dieses Jahres liegen die Mehraufwendungen für die Systemänderung (Abfallgefäße, Personal- und Fahrzeugkosten, Papierbeutel) bei 883.000 € netto jährlich. Bei kreisweit knapp 130.000 Haushalten führe die Systemumstellung zu einer Mehrbelastung von 8,10 € brutto pro Haushalt und Jahr.



