Der kürzlich vom Bundesumweltministerium vorgestellte Entwurf für eine Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) stößt bei den deutschen Deponiebetreibern auf ein geteiltes Echo. Zwar seien die grundsätzlichen Darlegungen nachvollziehbar und die Zielsetzungen – wenngleich zu optimistisch und ambitioniert – richtig, um Veränderungsmechanismen in Gang zu setzen. Allerdings warnt der Branchenverband InwesD in seiner an das BMUV verschickten Stellungnahme vor Wettbewerbsnachteilen durch einen deutschen Alleingang.
So weist der Verband darauf hin, dass der Ministeriumsentwurf lediglich die Chancen der Kreislaufwirtschaft in Bezug auf Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum hervorhebt, nicht aber auf die Risiken der NKWS für die deutsche Wirtschaft eingeht. Diese seien aber umso mehr real, wie Deutschland von EU-Standards abweicht und verschärfte Regelungen definiert. Ein alleiniges „Vorpreschen“ Deutschlands in vielen Feldern der NKWS sei bedenklich, weil es zwangsläufig Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der heimischen Wirtschaft schaffe.
Den ausführlichen Bericht zur InwesD-Kritik am NKWS-Entwurf lesen Sie hier.....



