NGS verbucht Rückgang bei Umsatz und Ergebnis

Umsatz und Ergebnis der Niedersächsischen Gesellschaft zur Endablagerung von Sonderabfall sind im vergangenen Jahr gesunken. Bei einem Umsatzrückgang auf 126,2 Mio € (2020: 133,3 Mio €) weist die NGS einen Jahresüberschuss von 2,62 Mio € aus nach zuvor 3,05 Mio €. Die Umsatzerlöse resultieren fast ausschließlich aus Gebühren und Auslagen, für Entsorgungsdienstleistungen. Zudem erzielte die NGS nahezu unverändert knapp 600.000 € aus der Providertätigkeit für Zedal, heißt es im Geschäftsbericht 2021.

Den Umsatzrückgang begründet die NGS mit dem Auslaufen von größeren Entsorgungsmaßnahmen, Auswirkungen von Engpässen in den Lieferketten verschiedener Marktsegmente sowie mit der allgemeinen Konjunktureintrübung, die in abgeschwächter Form auch die Sonderabfallwirtschaft erreicht habe. Die Mengenrückgänge würden aber teilweise kompensiert durch den Anstieg der Durchschnittserlöse bei einigen Abfallarten und Entsorgungswegen. Wie bereits Mitte Mai berichtet ging die der NGS im letzten Jahr angediente Menge an gefährlichen Abfällen um über elf Prozent auf 1,72 Mio Tonnen zurück.

Die NGS beschäftigte zuletzt im Durchschnitt 59 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und gehört mit 51,7 Prozent mehrheitlich dem Land Niedersachen. Abfallentsorger halten einen Anteil von zusammen 24 Prozent, darunter unter anderem Remondis mit 11,75 Prozent, Nehlsen mit 6,15 Prozent sowie die EEW mit zwei Prozent der Anteile. Auch die abfallerzeugende Wirtschaft ist beteiligt, so etwa VW mit zehn Prozent und Salzgitter mit neun Prozent.

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