Die Nehlsen AG unterstützt den Wettbewerb „Bremen pflastert ab!“ mit der kostenlosen Abholung und Entsorgung entfernter Pflastersteine und Platten. Über den sogenannten „Pflasterlaster“ können Teilnehmer entsiegelte Materialien direkt am Grundstück abholen lassen, teilte der Senat mit. Das Angebot gelte zunächst für die ersten 30 Anmeldungen und setze eine entsiegelte Fläche von mindestens fünf Quadratmetern voraus.
Mit dem Wettbewerb will der Bremer Senat Bürger und Einrichtungen dazu bewegen, versiegelte Flächen zu entsiegeln und anschließend zu begrünen. Bis Ende Oktober können Interessierte mitmachen und sich um Preise bewerben. Dem Senat zufolge wurden seit dem Start des Wettbewerbs bereits mehr als 170 Quadratmeter von Steinen, Kies und Platten befreit.
Auf den freigelegten Flächen könne Regenwasser versickern und neue Vegetation entstehen. Zudem könne die Begrünung dazu beitragen, die Umgebung an heißen Tagen zu kühlen. Entsiegelung sei damit eine Maßnahme zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.
Umweltsenatorin Henrike Müller (Grüne) erklärte, sie freue sich, dass mit dem Pflasterlaster privates Engagement beim Entsiegeln unterstützt werde. Jede entsiegelte Fläche sei ein Gewinn für das Stadtklima, die Artenvielfalt und die Lebensqualität in Bremen.
Die Idee des Abpflasterns stammt aus den Niederlanden. Dort zählen Städte seit 2020 im Wettbewerb „NK Tegelwippen“ entfernte Pflastersteine. Seit dem letzten Jahr gibt es mit „Abpflastern“ auch einen bundesweiten Wettbewerb, der von der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung Koblenz initiiert wurde. Bremen hat den Ansatz mit „Bremen pflastert ab!“ aufgegriffen.




