MVV verbrennt etwas weniger Abfall

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Der Mannheimer Energieversorger MVV hat in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres (1. Oktober bis 31. März) etwas weniger Abfall verbrannt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Wie dem Halbjahresbericht zu entnehmen ist, hat der MVV-Konzern im ersten Halbjahr insgesamt 897.000 Tonnen Abfall verbrannt. Das sind rund 32.000 Tonnen bzw. 3 Prozent weniger als in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2013/2014, als das Unternehmen noch 929.000 Tonnen verbrannt hatte.

MVV begründet den Rückgang im Halbjahresbericht mit einer Modernisierungsmaßnahme des Tochterunternehmens Energieversorgung Offenbach AG (EVO). Die EVO hat den Angaben zufolge in ihrem Müllheizkraftwerk eine neue hocheffiziente Dampfturbine eingebaut und daher geringere Abfallmengen akquiriert.

Die Umsatzerlöse des MVV-Konzerns sind im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 1,84 Mrd € gesunken (1. HJ 2013/2014: 2,06 Mrd €). Allerdings ist der Erlösrückgang auf den milden Winter im ersten Quartal des Geschäftsjahres zurückzuführen, der vor allem den Absatz von Wärme und Gas drückte und zu einem Minus von insgesamt 16 Prozent führte. Im zweiten Quartal hat sich das Geschäft demnach stabilisiert. Das operative Ergebnis (Adjusted Ebit) stieg in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres um drei Prozent auf 154 Mio € (1. HJ 2013/2014: 150 Mio €).

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ausgabe 21/2015 von EUWID Recycling und Entsorgung. Abonnenten können den vollständigen Artikel zum MVV-Halbjahresbericht ab sofort hier lesen:

UK-Abfallprojekte verzögern sich: MVV Energie senkt Ergebnisprognose

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