MVA Trea Breisgau mit stabilem Umsatz und Ergebnis

Die MVA Trea Breisgau GmbH & Co. KG hat im Geschäftsjahr 2023 bei einem leicht höheren Umsatz von 19,52 Mio € mit 1,89 Mio € einen planmäßig marginal höheren Jahresüberschuss erzielt. Das geht aus dem Jahresabschluss hervor, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.

Die auch im Berichtsjahr erneut ausgelastete Trea Breisgau am Standort Eschbach kann jährlich bis zu etwa 185.000 Tonnen Abfall verbrennen und wird vom Müllverbrenner EEW im Auftrag der Gesellschaft Abfallwirtschaft Breisgau mbH (GAB) betrieben. Die MVA Trea Breisgau selbst beschäftigt kein Personal.

Die Anlage wird im Wesentlichen ausgelastet durch eine so genannte bring-or-pay-Verpflichtung mit der Gesellschaft Abfallwirtschaft Breisgau mbH (GAB), Freiburg. Diese sieht eine Mindestmenge an Müll beziehungsweise Mindestentgelte vor. Daneben ist nach den Angaben im Lagebericht ein Auslastungsvertrag mit der früheren Suez Deutschland GmbH geschlossen, der die Auslastung der Anlage bis 150.000 Tonnen Müll pro Jahr garantiert bzw. den Ertrag der Gesellschaft durch Ausgleichszahlungen sichert. Seit dem Geschäftsjahr 2021 hat die Prezero GmbH diese Verpflichtung übernommen.

Die MVA Trea Breisgau GmbH & Co. KG ist Teil eines Konzeptes zur Finanzierung der Abfallverbrennungsanlage und gehört der Ilka Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH sowie der LHI Südwest Immobilien GmbH, beide mit Sitz in Pulach im Isartal. Für das laufende Jahr erwartete das Unternehmen mit Stand Mitte Mai 2024 einen weiterhin stabilen Jahresüberschuss von knapp 1,9 Mio €.

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