Der Haushaltsgeräte-Hersteller Miele treibt sein Engagement für mehr Kreislaufwirtschaft und weniger Elektroschrott voran. Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin präsentiert das Unternehmen im September den zirkulären Staubsauger „Vooper“. Zudem hat der Konzern Recycling- und Wiederverwendungsprojekte für Elektronikkomponenten in Haushaltsgeräten ausgeweitet.
Laut einem aktuellen UNO-Bericht stieg die Menge an weltweit produziertem Elektroschrott 2022 auf 62 Mio Tonnen – ein Anstieg um 82 Prozent seit 2010. Miele will diesem Problem mit der Rückgewinnung und Aufbereitung defekter Elektronikbauteile begegnen, um Ressourcen zu schonen und die Umweltbelastung zu reduzieren. Axel Kruse, Chef der Servicesparte bei Miele, betont: „Wir sagen Elektroschrott den Kampf an und nutzen gebrauchte Elektronikteile, um ihnen ein neues Leben zu geben.“
Reparaturen mit generalüberholten Elektronikteilen zunächst für fünf Länder
In fünf EU-Ländern, darunter Deutschland, Italien und die Niederlande, bietet Miele seit kurzem seinen Kundinnen und Kunden an, bei der Reparatur ihrer Haushaltsgeräte zwischen neuen und generalüberholten Elektronikkomponenten zu wählen. Diese aufgearbeiteten Teile, die den Angaben zufolge rund ein Drittel günstiger sind, erfüllen die gleichen strengen Qualitätsstandards wie Neuteile und können auch bei Garantie- und Vertragsreparaturen eingesetzt werden. Dieses Pilotprojekt umfasst zunächst zwölf gängige Elektronikkomponenten und soll auf weitere Märkte und Produkte ausgeweitet werden....




