Im Jahr 2022 waren 42,6 Prozent des in Deutschland konsumierten Volumens in den pfandpflichtigen Getränkesegmenten in Mehrwegverpackungen abgefüllt. Die Mehrwegquote stagnierte damit auf dem Niveau des Vorjahres; die Zielgröße des Mehrweganteils von 70 Prozent wurde erneut nicht einmal annährend erreicht. Diese Zahlen gehen aus einer im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erstellten Studie der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung hervor.
Nach einem positiven Trend in den Jahren 2019 und 2020 habe sich seit 2021 die Substitution von Einweg-Kunststoff durch Mehrweg-Glasflaschen stark verlangsamt. 2022 stagnierte der Anteil von Einweg-Kunststoff als Packmittel auf dem Vorjahreswert von etwa 40 Prozent. Knapp 25 Prozent der Getränke waren in Mehrweg-Glas verpackt – ebenfalls unverändert gegenüber dem Vorjahr. Auch bei Getränkekartons, Getränkedosen und Mehrweg-Kunststoff gab es keine nennenswerten Veränderungen der Marktanteile....




