Das Land Hessen verfügt künftig über mehr Kapazitäten zur thermischen Abfallbehandlung. Wie das Regierungspräsidium Darmstadt Mitte Januar bekannt gab, wurde der MHKW Frankfurt GmbH die immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung zum dauerhaften Vier-Linien-Betrieb der AVA Abfallverbrennungsanlage in der Frankfurter Nordweststadt erteilt. Dadurch wird die maximale Jahreskapazität der Anlage von derzeit 526.000 auf 660.000 Tonnen angehoben, während die stündliche Brennleistung pro Linie unverändert bei 22 Tonnen bleibt.
Unterdessen hat in der knapp 40 Kilometer entfernten hessischen Landeshauptstadt kürzlich die Inbetriebnahmephase des neuen Müllheizkraftwerks Wiesbaden begonnen. Hier sollen künftig pro Jahr bis zu 240.000 Tonnen Abfall verbrannt werden können.
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