MDSE: Ergebnisrückgang trotz deutlich höherem Umsatz

Die MDSE Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mit Sitz in Bitterfeld-Wolfen hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem deutlichen Umsatzwachstum abgeschlossen. Die Umsatzerlöse stiegen um knapp 20 Prozent auf 40,6 Mio €. Trotz der positiven Umsatzentwicklung sank der Jahresüberschuss um rund 24 Prozent auf 5,1 Mio €.

Ein wesentlicher Teil des Umsatzes entfällt auf den Geschäftsbereich Deponien, der im Berichtsjahr 19,6 Mio € erwirtschaftete – ein Anstieg um über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der reine Entsorgungsumsatz stieg bei einem moderat erhöhten Abfallaufkommen um neun Prozent auf 13,1 Mio €. Das operative Ergebnis dieser Sparte ging dennoch deutlich zurück: Vor Abzug der Verwaltungskosten belief sich der Überschuss auf 5,69 Mio €, rund 31 Prozent weniger als 2023. Als Gründe werden vor allem gestiegene Material- und Fremdleistungsaufwendungen genannt. Der Bereich Sanierungsmanagement, insbesondere geprägt durch Grundwassersanierungsprojekte in Bitterfeld-Wolfen, erzielte mit 19,8 Mio € einen um sieben Prozent höheren Umsatz als im Vorjahr. Zum Stichtag 31. Dezember 2024 beschäftigte die MDSE insgesamt 102 Personen.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die vollständig dem Land Sachsen-Anhalt gehörende MDSE einen Umsatzanstieg auf rund 46,85 Mio € und eine Gesamtleistung von 48,14 Mio. €. Der prognostizierte Jahresüberschuss liegt mit knapp einer Mio € allerdings deutlich unter dem Vorjahreswert. Als wesentliche Ertragsquelle gilt weiterhin die Verwertung von Deponieersatzbaustoffen.

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