Matthias Harms zum ehrenamtlichen BDE-Präsidenten gewählt

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Die Mitglieder des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungswirtschaft haben heute im Rahmen der IFAT in München Matthias Harms einstimmig zu ihrem ehrenamtlichen Präsidenten gewählt. Der Geschäftsführer der Meinhardt Städtereinigung hatte die Führung des BDE nach der Trennung von der bisherigen Präsidentin Anja Siegesmund bereits Anfang Februar kommissarisch übernommen.

Gleichzeitig wurde der langjährige Stellvertreter im Hauptamt Andreas Bruckschen vom Präsidium des Verbands einstimmig zum Hauptgeschäftsführer bestellt. Damit trennt der BDE Präsidentenamt und Geschäftsführung. Die beiden Vorgänger von Matthias Harms – Anja Siegesmund und Peter Kurth – vereinten beide Funktionen als geschäftsführende Präsidenten. Von dieser Struktur hat sich der private Entsorgerverband nun verabschiedet.

Matthias Harms bedankte sich nach der Wahl für das große Vertrauen der Mitgliedsunternehmen. „Die einstimmige Wahl ist ein starkes Signal für Zusammenhalt und Handlungsfähigkeit in einer Phase tiefgreifender Veränderungen für unsere Branche“, sagte er in München. Die Kreislaufwirtschaft sei ein zentraler Baustein für Resilienz, Rohstoffsicherheit und eine zukunftsfähige Industriepolitik. „Gerade in Zeiten geoökonomischer Risiken kommt es darauf an, stabile Wertschöpfungsketten zu sichern und den Industriestandort Deutschland und Europa zu stärken“, betonte Harms. Der BDE werde diese Rolle weiterhin mit Nachdruck ausfüllen.

Die Mitgliederversammlung bestätigte außerdem auch die weiteren Wahlvorschläge einstimmig. So wurde Guido Adomßent von Veolia in das Präsidium nachgewählt. Vedad Delic von der MVV Umwelt GmbH und Stephan Sielaff von SSI Schäfer wurden im Rahmen einer Blockwahl in den Vorstand gewählt. Zur Rechnungsprüferin wurde Barbara Moers von der EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein gewählt.

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