
Gut einen Monat nach dem Start der landkreisweiten „NOK BioMasters Championship“ zieht die Kreislaufwirtschaft Neckar-Odenwald (KWiN) eine erste – positive – Bilanz: Die Kampagne sorge nicht nur für Aufmerksamkeit, sondern mache richtige Bioabfalltrennung zum Gesprächsthema in den 27 Städten und Gemeinden im Kreis, teilte die KWiN mit.
Ein Blick auf das aktuelle Ranking zeige, dass in vielen Orten bereits vorbildlich getrennt werde. Im Wettbewerb maßgeblich ist die Quote der aufgrund von Falsch-Befüllung stehengebliebenen Tonnen im Verhältnis zur Gesamtzahl der Leerungen in der gesamten Gemeinde. Derzeit führt Zwingenberg mit bisher keiner einzigen stehengebliebenen Tonne das Ranking an, gefolgt von Limbach mit 0,27 Prozent, Mudau mit 0,36 Prozent sowie Walldürn mit 0,42 Prozent.
„Dieses Ergebnis ist ein tolles Zeichen für das Engagement vor Ort“, freut sich KWiN-Vorstand Sebastian Damm. „Aber das Rennen ist noch völlig offen – jede Gemeinde kann noch aufholen.“ Wie berichtet hatte die Aktion am 1. Mai begonnen und läuft noch bis Ende Juli. Die Kreislaufwirtschaft Neckar-Odenwald kommt im August mit einem Eiswagen und einer Vor-Ort-Aktion in die drei Gewinner-Gemeinden – als Dankeschön für das Engagement aller Beteiligten.
Mit der Aktion unterstützt der Neckar-Odenwald-Kreis die Einhaltung der seit Mai geltenden bundesweiten Vorgaben zur Bioabfallqualität: Maximal drei Prozent Fremdstoffe insgesamt, davon höchstens ein Prozent Kunststoffe sind erlaubt. Die saubere Trennung in der häuslichen Biotonne ist dabei der erste und wichtigste Schritt.
Ein besonderes Highlight der Kampagne sind die Mitmach-Videos, in denen engagierte Bürgermeister mit sportlich einwandfreien Würfen auf einen Basketballkorb die richtigen Treffer in die Biotonne symbolisieren. Gemeinsam mit Mitarbeitenden und Amtsträgern ihrer Gemeinden fordern sie ihre Ortsteile im freundschaftlichen Wettbewerbsstil zum Mitmachen auf. „Diese Aufrufe sorgen nicht nur für Spaß, sondern auch für Aufmerksamkeit und helfen enorm dabei, das wichtige Thema Bioabfalltrennung einfach aber unterhaltsam zu vermitteln“, betont Sebastian Damm.



