Kunststoffrecycler APK setzt auf Sanierung in Eigenverwaltung

Hoffnung: Mit neuen Investoren zurück auf den Wachstumspfad

Der Kunststoffrecycler APK AG in Merseburg hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Halle einen Antrag auf Einleitung eines Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das Gericht hat dem Antrag am 29. Mai zugestimmt und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet.

Der Geschäftsbetrieb in Merseburg werde auch im Eigenverwaltungsverfahren ohne Einschränkungen fortgesetzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der APK AG wurden am 27. Mai bei einer Informationsveranstaltung über die Situation und das weitere Vorgehen informiert. Ihre Löhne und Gehälter werden für drei Monate von der Bundesagentur für Arbeit übernommen, berichtet das Unternehmen. Der Vorstand und das Sanierungsteam seien überzeugt, dass die innovative Technologie der APK AG dazu führen wird, dass das Sanierungsverfahren zügig abgeschlossen und mit neuen Investoren der Ausbau- und Wachstumspfad wieder aufgenommen werden kann.

Laut APK ist der Hintergrund für diesen Schritt divergierende Interessen der Bestandsinvestoren bezüglich der zukünftigen Entwicklung der APK AG sowie der Weiterentwicklung und Expansion ihrer eigenen Newcycling-Technologie. Diese Uneinigkeit habe über einen längeren Zeitraum hinweg wichtige Finanzierungsschritte blockiert, wodurch sich die wirtschaftliche Lage der APK AG sukzessive verschlechterte und geplante Ausbauvorhaben nicht umgesetzt werden konnten....

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