Kuchler plant in Heiligenroth neue Anlage zur chemischen Behandlung flüssiger Abfälle

Die Kuchler GmbH Kanal & Umwelttechnik plant am Standort Heiligenroth im Westerwaldkreis die Errichtung und den Betrieb einer chemisch-physikalischen Behandlungsanlage für flüssige/wässrige gefährliche und nicht gefährliche Abfälle. Das Unternehmen hat bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord eine entsprechende Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz beantragt, wie aus einer öffentlichen Bekanntmachung der Behörde hervorgeht. Die Inbetriebnahme der Anlage ist demnach für Juli 2026 geplant.

In den Anlagenteilen sind jeweils Verfahrensschritte wie Emulsionsspaltung, Fällung, Flockung, Kalzinierung, Neutralisation oder Oxidation vorgesehen. Die maximale Durchsatzkapazität der Gesamtanlage ist mit 80 Tonnen pro Tag angegeben. Das entspricht einer Jahreskapazität von maximal 20.000 Tonnen.

Behandelt werden sollen laut Bekanntmachung insbesondere Inhalte aus Ölabscheidern, Bohrschlämme, Öl-Wassergemische, Inhalte von Regenrückhaltebecken, Löschwässer sowie Kühlschmierstoffemulsionen. Die schlammigen Abfälle enthalten unter anderem Öl, Schmutz, Sand, Erde und Waschwasser. Die Kühlschmierstoffemulsionen weisen im Wesentlichen Öl, Wasser, Emulgatoren und zusätzliche Additive auf.

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